// Wie wir denken – Investmentphilosophie
Wir investieren ausschließlich eigenes Kapital – ohne fremde Kapitalgeber, ohne feste Fondslaufzeiten, ohne Zwang, zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen. Das ist kein Luxus, sondern unser eigentlicher Vorteil: Wir können in unternehmerischen Zeiträumen denken, gegen den Markt handeln und Geduld auch dann aufbringen, wenn andere verkaufen müssen. Geduld heißt für uns aber nicht Nachlässigkeit – wer keinen äußeren Verkaufsdruck hat, muss seine Disziplin selbst mitbringen.
Drei Grundsätze leiten uns.
Klare These je Investment.
Jede Beteiligung beantwortet eine Frage: Was muss eintreten, damit sie sich lohnt – und woran erkennen wir früh, dass wir falschlagen? Das schützt vor dem häufigsten Fehler langfristiger Investoren: an Positionen festzuhalten, deren ursprüngliche Idee sich längst erledigt hat.
Tiefe vor Breite.
Wo wir uns auskennen – Energie, Unternehmenssoftware, Immobilien –, investieren wir direkt und bringen Netzwerk und Erfahrung ein. Wo uns dieser Vorsprung fehlt, gehen wir über erstklassige Fondsmanager und werden nur dann selbst zum Direktinvestor, wenn wir eine eigene, gut begründete Überzeugung haben.
Beitrag, wo er gefragt ist.
Wir halten unsere Beteiligungen meist über Jahre, oft ohne festes Enddatum. Wo wir helfen können – durch Erfahrung als Gründer und Bauherr, durch Netzwerk –, übernehmen wir ein Beiratsmandat. Wo nicht, lassen wir dem Management den Vortritt. Wir steigen nicht ein, um durchzuregieren, sondern um langfristig Partner zu sein.